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KREBS – BALD EINE CHRONISCHE ERKRANKUNG?

Der wissenschaftliche Fortschritt stellt die Akteure des Gesundheitssystems vor neue Herausforderungen

Über 40 Prozent der Frauen und etwa jeder zweite Mann in Deutschland erkranken im Laufe ihres Lebens an Krebs. Nach den Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist Krebs die zweithäufigste Todesursache.1 Dank des Fortschritts in der medizinischen Forschung kann sich Krebs heute in vielen Fällen von einer akut lebensbedrohlichen zu einer chronischen Erkrankung wandeln. Diagnosen und Therapien werden immer zielgerichteter, so dass immer mehr Menschen individualisiert behandelt werden und länger mit einer Krebserkrankung leben können.

Auf dem Hauptstadtkongress 2017 stellt der Künstler Edgar Müller die Chronifizierung von Krebs mit einem 6x8m großen 3D-Straßenbild dar. Das Bild ermöglicht einen Blick in das Innere eines Körpers, der an Krebs erkrankt ist. Hier ist eine innovative Therapie im Einsatz, welche die Krebszellen gezielt angreift, ohne die gesunden Zellen zu schädigen.

 

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Beim Hauptstadtkongress 2017 wurde der Healthcare Monitor 'auf die Straße gebracht.'


„Mit dem Bild beim Hauptstadtkongress 2017 möchten wir einen Denkanstoß für die gesundheitspolitische Debatte zum Thema Krebs geben“, sagt Anja Möller, Leiterin des Hauptstadtbüros von AbbVie Deutschland. „Der wissenschaftliche Fortschritt in der Onkologie ist vielversprechend, er stellt die Akteure des Gesundheitssystems aber auch vor neue Herausforderungen. Hier braucht es Zusammenarbeit und Umdenken, um die bestmögliche Versorgung für Patienten zu ermöglichen.“
 

Zeitraffer: Erstellung des 3D-Straßenbildes / Edgar Müller

Mit der Aktion bringt AbbVie den Healthcare Monitor, seine regelmäßige repräsentative Erhebung zu Zukunftsfragen des Gesundheitssystems, erstmals „auf die Straße“. Das 3D-Bild greift den thematischen Fokus der aktuellen Ausgabe des AbbVie Healthcare Monitors auf.

Hier geht’s zu den Umfrageergebnissen Zukunft der Krebstherapie I » und Zukunft der Krebstherapie II »


Auf dem Weg zur chronischen Erkrankung

 

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Quelle: vfa / Pharmafakten (2016).


In Deutschland erkranken jedes Jahr etwa 480.000 Menschen an Krebs. Aufgrund der demografischen Entwicklung ist zwischen 2010 und 2030 mit einem weiteren Anstieg der Krebserkrankungen um mindestens 20 Prozent zu rechnen. Gleichzeitig stagniert die Zahl der Todesfälle seit Jahren.2 Das bedeutet:

Immer mehr Menschen können mit einer Krebserkrankung länger leben.

In der gesamten Medizin führten bessere Kenntnisse über die Abläufe in der menschlichen Zelle zu einem verbesserten Krankheitsverständnis und zur Entwicklung zielgerichteter Therapien. Damit können Erkrankungen spezifischer behandelt werden, sodass Patienten länger leben können. Ein Beispiel dafür ist die HIV-Infektion. Auch bei Krebserkrankungen konnte in einigen Tumorarten bereits eine Chronifizierung erreicht werden. Eine vollständige Heilung gelingt jedoch nur bei wenigen Krebsarten. Allerdings gelingt es immer häufiger, dass Menschen mit einer Krebserkrankung länger leben können – und dies bei verhältnismäßig guter Lebensqualität. Viele Faktoren tragen zur Chronifizierung von Krebs bei. Dazu gehören unter anderem :3

  • Entwicklung von gezielten und immuntherapeutischen Wirkstoffen
  • Identifizierung von spezifischen genetischen Charakteristika einzelner Krebserkrankungen
  • Abschätzung des Krankheitsverlaufs auf Basis von Genuntersuchungen

 

Neue Herausforderungen: Umdenken in der Versorgung notwendig

Die Mehrheit der Menschen hat großes Vertrauen in den medizinischen Fortschritt. Über zwei Drittel glauben, dass in den nächsten zehn Jahren das Angebot neuer Medikamente und Therapien besser sein wird und deren Wirksamkeit steigt. Besondere Erwartungen an das Gesundheitswesen haben Menschen, die von Krebs betroffen sind.

 

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Quelle: Daten Healthcare Monitor 04/2017

Die Chronifizierung von Krebserkrankungen stellt die Krebstherapie, die Nutzenbewertung innovativer Medikamente und die Entwicklung zielgerichteter Diagnoseverfahren vor neue Herausforderungen, zum Beispiel:

  • Patienten leben länger mit Krebs. Damit rücken die Lebensqualität und damit auch das Nebenwirkungsprofil von Medikamenten stärker in den Fokus der Behandlung.
  • In der Nutzenbewertung von Arzneimitteln müssen Studienendpunkte angepasst werden. Der bisherige Standard „Gesamtüberleben“ (Overall Survival) prüft, wie lange ein Patient mit einer Krebstherapie überlebt. Es gibt in der Krebsbehandlung aber auch Fälle, in denen andere Endpunkte besser geeignet sind, um den Wert einer Therapie zu bemessen. Wenn Patienten länger leben, dann ist es wahrscheinlich, dass sie im Laufe der Zeit verschiedene Therapien erhalten. Rückschlüsse auf das Gesamtüberleben für eine einzelne Therapie sind somit nicht möglich.

 


Stimmungsbild zu den Zukunftsfragen des deutschen Gesundheitssystems

Als erstes biopharmazeutisches Unternehmen erfragt AbbVie Deutschland in Zusammenarbeit mit dem renommierten Marktforschungsinstitut TNS EMNID regelmäßig die Meinung der deutschen Bevölkerung zu Gesundheits- und Versorgungsthemen. Wir möchten wissen, welches Zutrauen die Öffentlichkeit in das Gesundheitswesen, seine Akteure und vor allem deren Innovationsfähigkeit hat. Der AbbVie Healthcare Monitor wird als monatliche repräsentative Erhebung durchgeführt und soll einen regelmäßigen Beitrag für die gesellschaftspolitische Debatte rund um das Themenfeld Gesundheit bieten. Neben aktuellen Stimmungsbildern erhebt die Umfrage auch Meinungstrends über Monate hinweg.

„Mit dieser Erhebung möchten wir mehr darüber erfahren, was die Deutschen über ihr Gesundheitswesen denken und wo sie die zukünftigen Herausforderungen sehen. Damit können wir auch Denkanstöße für die gesundheitspolitische Debatte geben. Gerade das Zutrauen der Deutschen ins Gesundheitswesen ist für uns eine bisher zu selten betrachtete Frage“ - Anja Moeller, Leiterin des Hauptstadtbüros von AbbVie Deutschland.


Studiensteckbrief

 

Innovative Therapien: Erforschung hat höchste Priorität

BEFRAGUNGSGEBIET
Bundesrepublik Deutschland

Innovative Therapien: Erforschung hat höchste Priorität

GRUNDGESAMTHEIT
Deutschsprachige Bevölkerung in Privathaushalten ab 14 Jahren

Innovative Therapien: Erforschung hat höchste Priorität

METHODE
Telefonische Interviews (CATI Dual Frame Omnibus)

Innovative Therapien: Erforschung hat höchste Priorität

Stichprobengrösse
1.000+ Interviews

Innovative Therapien: Erforschung hat höchste Priorität

Auswahlverfahren
Repräsentative Zufallsstichprobe

Innovative Therapien: Erforschung hat höchste Priorität

Innovative Therapien: Erforschung hat höchste Priorität

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Medikamente „made in Germany“ – Qualitätsmerkmal für Patienten

Medikamente „made in Germany“ – Qualitätsmerkmal für Patienten

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Onkologie – Viel erreicht – noch viel vor uns

Onkologie – Viel erreicht – noch viel vor uns

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1. (Robert Koch Institut (2015):
    Krebs in Deutschland 2011/2012; WHO (2017) Factsheet Cancer)

2. Robert Koch Institut (2015): Krebs in Deutschland 2011/2012)

3. (Florian Lordick (2014): Krebs – Bald eine chronische Erkrankung? /
    Pharma Fakten (2016): Immunonkologika verbessern Situation für Tumor-Patienten deutlich

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