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1. Dezember ist Welt-AIDS-Tag:
Meilenstein für Meilenstein viel geschafft in der Virologie – aber noch nicht am Ziel

Seit der Entdeckung des Humanen Immundefizienz-Virus (HIV) in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts hat sich in Sachen Therapie viel getan. Seit Einführung der Kombinationstherapien wurde HIV nach und nach zu einer beherrschbaren, chronischen Krankheit. Bereits 1988 rief die Weltgesundheitsorganisation (WHO) zum ersten Welt-Aids-Tag auf. Auch nach fast 30 Jahren sind Diskriminierung und Stigmatisierung immer noch ein großes Thema im Zusammenhang mit HIV. Der 1. Dezember soll deshalb nach wie vor dafür sensibilisieren, wie wichtig ein Miteinander ohne Vorurteile und Ausgrenzung ist – und zeigen, dass wir alle positiv zusammen leben können.

In den letzten 30 Jahren haben Forscher auch im Kampf gegen Hepatitis C wichtige Meilensteine erreicht. Die Infektion mit dem Virus, das zwar bereits 1970 erkannt wurde, aber erst 1989 seine Bezeichnung erhielt, ist heute dank hochwirksamer Medikamente fast immer erfolgreich heilbar. Im Zusammenhang mit HIV ist das auch deswegen von großer Bedeutung, weil HIV-Positive überdurchschnittlich häufig an Hepatitis C erkranken. Manche tragen die Krankheitserreger sogar bereits in sich, bevor sie sich mit HIV infizieren. Solche schweren und langwierigen Begleiterkrankungen wirken sich negativ auf den Krankheitsverlauf aus, wenn sie unbehandelt oder unzureichend behandelt bleiben.


Infografik HIV & Hepatitis C

HIV UND HEPATITIS C:
DIE MEILENSTEINE DER VIROLOGIE AUF EINEN BLICK

In der Grafik ist dargestellt, was seit der – zumindest wissenschaftlich belegten – ersten HIV-Infektion und der Entdeckung des Hepatitis-C-Virus bis heute passiert ist. Doch die Forschung ist hier noch nicht am Ende und auch in Sachen Aufklärung über die Erkrankungen und den Umgang damit gibt es noch viel zu tun.

Zur Infografik >>

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