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Acne inversa

Bei Acne inversa (AI), auch Hidradenitis suppurativa (HS) genannt, handelt es sich um eine schmerzhafte, chronisch-entzündliche Hauterkrankung. Die genaue Prävalenz ist nicht bekannt, man geht aber davon aus, dass etwa 1% der Bevölkerung betroffen ist. Der Weg bis zur richtigen Diagnose dauert mitunter mehrere Jahre. Der Leidensdruck kann für die Patienten immens sein. Bisher gab es keine zugelassene medikamentöse Therapie für die Acne inversa.

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Die wiederkehrenden Abszesse und tiefsitzenden Knoten, treten typischerweise an Hautstellen im Bereich der Achselhöhlen und Leisten, am Gesäß und bei Frauen unter den Brüsten auf. Dies bedeutet für Acne inversa-Betroffene einen großen Einschnitt in die Lebensqualität. Bei Patienten mit schwereren Formen der AI können zahlreiche miteinander verbundene, schmerzhafte Fisteln und Abszesse entstehen, die teilweise eitrige Flüssigkeiten mit einem unangenehmen Geruch absondern.

Es wird angenommen, dass mindestens 1% der Bevölkerung betroffen ist. Die Diagnose der AI kann für Dermatologen herausfordernd sein, da Ähnlichkeiten zu anderen Erkrankungen wie Akne oder zu verschiedenen Infektionen und Tumoren der Haut bestehen. Aber auch Scham, die Patienten angesichts der Hautveränderungen empfinden, kann dazu führen, dass erst sehr spät ein Arzt aufgesucht wird. Im Durchschnitt dauert es in Deutschland fast 12 Jahre, bis AI-Betroffene die richtige Diagnose erhalten.

Die genauen Ursachen für AI sind bis heute nicht bekannt, jedoch wird eine genetische Veranlagung angenommen. Man geht davon aus, dass die typischen Hautveränderungen Folge einer Fehlleitung des Immunsystems sowie verstopfter Haarfollikel sind. Darüber hinaus gibt es gewisse Risikofaktoren:

  • Alter und Geschlecht: AI entsteht meistens bei jungen Erwachsenen in den frühen Zwanzigern und klingt ab dem 55. Lebensjahr wieder ab. Frauen erkranken etwas häufiger an AI als Männer.
  • Hormonelle Faktoren: Da besonders Frauen im gebärfähigen Alter betroffen sind, wird eine Verbindung zwischen Geschlechtshormonen und AI vermutet, allerdings gibt es keine Belege für eine direkte Verbindung.
  • Lebensstil: Acne inversa wird mit Rauchen und Übergewicht in Verbindung gebracht. Ein hohes Körpergewicht kann die Beschwerden durch erhöhte Schweißbildung und Reibung in den Körperfalten ungünstig beeinflussen. Die genauen Zusammenhänge sind jedoch noch nicht endgültig geklärt.

 

Im Vergleich zu anderen Hauterkrankungen ist Acne inversa mit einer besonders starken Beeinträchtigung der Lebensqualität der Betroffenen verbunden. Ein Faktor dafür könnten die mit der Erkrankung einhergehenden Schmerzen sein. Etwa 40% der Patienten leiden an depressiven Verstimmungen – bei Psoriasis (Schuppenflechte) sind es 16,9%.

Bisher gab es keine zugelassene Therapie für die Behandlung der AI. Die verschiedenen Therapieansätze basierten auf den Erfahrungen der Ärzte. Zur Behandlung von leichten Formen der AI werden am häufigsten antibiotikahaltige Cremes und Salben verwendet. In schwereren Fällen werden die betroffenen Areale oftmals chirurgisch entfernt.

Dass der Botenstoff Tumornekrosefaktor (TNF)-α eine zentrale Rolle bei Entzündungsprozessen spielt, ist schon länger bekannt. Biologika wie TNF-α-Blocker werden seit Jahren bei Autoimmunkrankheiten wie z.B. Morbus Crohn oder Psoriasis eingesetzt. Seit kurzem kann nun auch erstmals ein TNF-α-Blocker zur Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer aktiver AI, die unzureichend auf eine konventionelle systemische AI-Therapie angesprochen haben, eingesetzt werden.

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