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Morbus Parkinson

Morbus Parkinson ist eine fortschreitende neurologische Erkrankung, die durch eine Zerstörung von Nervenzellen ausgelöst wird, die den Neurotransmitter Dopamin produzieren.

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Mit dem Alter nimmt die Zahl der Nervenzellen, die den Botenstoff Dopamin herstellen, ab. Dopamin ist für die Steuerung der Bewegung verantwortlich. Bei Patienten, die an der Parkinsonschen Krankheit leiden (Morbus Parkinson), läuft dieser Prozess viel früher und schneller ab. Meist tritt die Krankheit im Alter von 55 bis 65 Jahren auf, manchmal aber auch früher. Sie ist hauptsächlich durch vier motorische Symptome gekennzeichnet, die sogenannten Kardinalsymptome:


•    Zittern im Ruhezustand (Ruhetremor)
•    Verlangsamung der Bewegung (Bradykinese) bis hin zur            Unbeweglichkeit (Akinese)
•    Steifigkeit der Extremitäten oder des Rumpfes (Rigidität)
•    Haltungsinstabilität (Posturale Instabilität)

Neben den Kardinalsymptomen, die typischerweise bei einer Körperhälfte beginnen, kann eine Vielzahl von nicht motorischen Symptomen auftreten. Dazu gehören bspw. Geruchs- und Geschmacksverlust, Müdigkeit, vermehrter Speichelfluss und Übelkeit.


Medikamente können die Symptome eingrenzen und eine gute Lebensqualität erhalten. Diese Medikamente zielen darauf ab, den Verlust von Dopamin im Gehirn auszugleichen oder das Gleichgewicht zwischen bestimmten Botenstoffen (Dopamin, Acetylcholin, Glutamat) zu verbessern. Jedoch schreitet die Erkrankung stetig fort und kann dazu führen, dass die Behandlung mit Tabletten keinen ausreichenden Erfolg mehr erzielt.


Parkinson-Patienten stehen dann verschiedene Behandlungsmethoden zur Verfügung, durch die sie ihre Selbstständigkeit erhalten und ihre Lebensqualität steigern können. Zu diesen nicht oralen Folgetherapien zählen die Pumpentherapien und die tiefe Hirnstimulation. Bei der Infusion werden Medikamente mit speziellen Pumpen kontinuierlich verabreicht, je nach Wirkstoff unter die Haut oder per Sonde in den Dünndarm. Diese Verfahren können vorab auf ihre Wirksamkeit getestet werden und sind reversibel. Bei der Tiefen Hirnstimulation werden operativ Elektroden im Gehirn platziert. Umfangreiche Informationen für Patienten finden Sie unter www.parkinson-vereinigung.de.


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