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Hepatitis C

Weltweit sind etwa 160 Millionen Menschen von der chronischen Viruserkrankung Hepatitis C betroffen. Die Symptome können jahrelang unbemerkt verlaufen - mit zum Teil schwerwiegenden Folgen. Umso entscheidender ist daher eine rechtzeitige Therapie, um eine Leberschädigung und Folgeerkrankungen zu vermeiden. 

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Bei Hepatitis C handelt es sich um eine Entzündung der Leber, die durch eine Infektion mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) ausgelöst wird. Eine Übertragung des Virus erfolgt, wenn das Blut einer infizierten Person in den Blutkreislauf einer anderen Person gelangt. Nachdem das Virus in das Blut übergegangen ist, erreicht es die Leberzellen, wo es sich vermehrt. Bei manchen Patienten schafft es das Immunsystem, das Virus unter Kontrolle zu bringen. In 75 bis 85 % der Fälle kommt es jedoch zu einer chronischen HCV-Infektion. Wird diese frühzeitig erkannt und angemessen behandelt, bestehen gute Chancen, eine vollständige Heilung zu erreichen und Folgeschäden zu vermeiden.

Etwa 160 Millionen Menschen sind weltweit mit HCV infiziert. Häufig verläuft die Erkrankung zunächst verborgen. Zu den gängigen Symptomen zählen Müdigkeit, unspezifische Oberbauchschmerzen, Leistungsabfall, Juckreiz und Gelenkbeschwerden.

Da diese Symptome eher unspezifisch sind, können die schweren Folgen einer HCV-Infektion jahrelang verborgen bleiben. Denn durch die Entzündung wird die Leber stark belastet und im schlimmsten Fall auch dauerhaft geschädigt. Die anhaltende Infektion der Leber kann zu einem Absterben von Leberzellen führen. Die betroffenen Stellen vernarben, so dass die Funktion der Leber beeinträchtigt ist. Schreitet die Vernarbung der Leber weiter voran, spricht man von einer Leberzirrhose. In vielen Fällen kann dann nur noch eine Transplantation helfen. Bekommt man durch Hepatitis C eine Zirrhose, erhöht sich das Risiko, an Leberkrebs zu erkranken, enorm. Circa 25 % aller Fälle von Leberzirrhose und Leberkrebs gehen weltweit auf eine HCV-Infektion zurück.

Seit der Entdeckung des Virus im Jahr 1989 wurden sechs verschiedene Virusformen, genannt Genotypen, mit jeweils verschiedenen Subtypen identifiziert. Diese sind unterschiedlich stark verbreitet: GT1 ist der häufigste der sechs HCV-Genotypen, von dem weltweit geschätzte 83 Millionen Menschen betroffen sind. In Europa ist GT1b der vorherrschende Genotyp, der 47 % der neun Millionen chronischen HCV-Fälle ausmacht. Von den HCV-Patienten in Deutschland sind rund 38,4 % mit dem GT1b infiziert. Der Genotyp eines Patienten ist u.a. entscheidend für die Wahl des Therapieschemas. Denn anders als bei Hepatitis A und B existiert derzeit keine Impfmöglichkeit gegen Hepatitis C, sodass eine Heilung nur durch eine adäquate Therapie erreicht werden kann.

In der HCV-Therapie ist vor kurzem ein Durchbruch gelungen: Während in der Vergangenheit die Therapie auf Basis von Interferon erfolgte und dadurch häufig mit starken Nebenwirkungen einherging, stehen jetzt interferonfreie Therapieoptionen zur Verfügung. Diese neuen interferonfreien Therapien auf Basis von 2-3 direkt antiviral wirkenden Substanzen (direct acting antivirals, DAAs) bedeuten eine erhebliche Verbesserung für die Patienten, denn neben höheren Heilungsraten und sehr guter Verträglichkeit bieten diese zudem eine kürzere Therapiedauer als bisherige Therapien. Mit diesen DAA-Therapien könne heute nahezu alle Patienten von Hepatitis C geheilt werden.

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