Deutschland - deutsch
WÄHLEN SIE EIN LAND

Uveitis

Als Uveitis bezeichnet man entzündliche Erkrankungen des Augeninneren, speziell der mittleren Augenhaut (Uvea), die im vorderen Abschnitt aus der Regenbogenhaut (Iris) und dem Strahlenkörper (Ziliarkörper) und im hinteren Abschnitt aus der Aderhaut besteht.

neuigkeit-uveitis

Die Entzündung kann auch andere Teile des Auges in Mitleidenschaft ziehen, z.B. die Netzhaut und den Glaskörper. Abhängig von den betroffenen Bereichen des Auges erfolgt die anatomische Klassifikation in

•    anteriore (vordere) Uveitis: betrifft den vorderen Augenbereich.
•    intermediäre (mittlere) Uveitis: betrifft den mittleren Augenbereich
     (v.a. den Glaskörper).
•    posteriore (hintere) Uveitis: betrifft den hinteren Augenbereich
     (Netzhaut und / oder Aderhaut).
•    Panuveitis: betrifft mindestens zwei Augenbereiche.

Die Uveitis kann akut mit zeitlich begrenzter Dauer auftreten, in wiederholten Entzündungsschüben mit langen Phasen ohne Anzeichen einer Erkrankung verlaufen oder auch chronisch sein, also über einen längeren Zeitraum bestehen.

Bei isoliert und ohne offensichtliche Ursache auftretender Entzündung spricht man von einer primären Uveitis. Auslöser einer so genannten sekundären Uveitis können Infektionen oder autoimmunologische Prozesse sein. Eine Uveitis tritt daher oft als Folge einer entsprechenden systemischen Erkrankung auf, kann aber auch deren erstes Anzeichen sein.

70 – 90 % der Betroffenen sind zwischen 20 und 60 Jahre alt, stehen also mitten im Erwerbsleben. Komplikationen der Uveitis können das Sehvermögen erheblich beeinträchtigen und zu einem vollständigen Verlust des Sehvermögens führen.


Nicht infektiöse intermediäre, posteriore und Panuveitis

Eine nicht infektiöse intermediäre (= mittlere), posteriore (= hintere) oder Panuveitis (mindestens zwei Augenbereiche entzündet) ist vorwiegend im hinteren Augenabschnitt – also im Bereich hinter der Linse bis zur Netzhaut – lokalisiert.

10 – 20 % der Uveitis-Patienten sind von einer intermediären, 15 – 20 % von einer posterioren und 7 – 15 % von einer Panuveitis betroffen. Im Vergleich zu Entzündungen im vorderen Augenabschnitt zeigen Entzündungen des hinteren Segmentes einen deutlich problematischeren Verlauf und sind mit einem höheren Komplikationsrisiko verbunden. Zu den Symptomen gehören unter anderem die so genannten Mouches volantes (Flocken im Gesichtsfeld), verschwommenes Sehen, Sehstörungen, bei Panuveitis zudem Schmerzen, Rötung, Lichtempfindlichkeit. Die meisten Betroffenen stehen bei der Diagnose mitten im Erwerbsleben, entsprechend sind die Beeinträchtigen durch die Uveitis in Beruf und Alltag erheblich. Zudem droht in schweren Fällen der Verlust des Sehvermögens. Dafür verantwortlich sind v.a. Komplikationen wie das Makulaödem (Ansammlung von Flüssigkeit am Ort des schärfsten Sehens, der Makula), das Glaukom (grüner Star durch einen erhöhten Augeninnendruck) oder ein Katarakt (grauer Star).

Etwa ein Viertel der Patienten mit einer nicht infektiösen intermediären, posterioren und Panuveitis leiden zudem unter einer zugrunde liegenden Autoimmunerkrankung. Darauf können körperliche Begleitsymptome, z.B. Schmerzen, gastrointestinale Beschwerden oder Atemprobleme hinweisen.

Für eine nicht infektiöse Uveitis stehen neben Kortikosteroidpräparaten auch Immunsuppressiva, wie klassische DMARDs (Disease‐Modifying Anti‐Rheumatic Drugs, krankheitsmodifizierende Wirkstoffe), oder Biologika, z.B. Anti-TNF-Inhibitoren, zur Verfügung, die Synergien bei bekannten assoziierten Erkrankungen bieten. Treten Komplikationen wie Katarakt oder Glaukom auf, kann ein operativer Eingriff notwendig sein.

Verlassen abbvie.de

Die von Ihnen angeforderte AbbVie-Internetseite ist nur für bestimmte Länder vorgesehen. (Entsprechende Hinweise finden Sie auf der Seite.) Daher kann die Website Informationen zu Arzneimitteln, anderen Produkten oder zur Verwendungen dieser Produkte enthalten, die in anderen Ländern oder Regionen nicht zugelassen sind. Sollte Letzteres für Sie zutreffen, wenden Sie sich bitte an Ihre AbbVie Landesgesellschaft, um die richtigen Produktinformationen für Ihr Land zu erhalten.

Die von Ihnen angeforderte AbbVie-Internetseite ist nicht in deutscher Sprache.

Die AbbVie-Internetseite, die Sie angefordert haben, ist möglicherweise nicht für Ihre Bildschirmgröße optimiert.

Möchten Sie fortfahren?

Beenden abbvie.de

Hinweis

Sie haben einen externen Link gewählt

Wenn Sie auf "Ja" klicken, verlassen Sie die Homepages on AbbVie. Bitte beachten Sie, dass die AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG für den Inhalt der verlinkten Seiten nicht verantwortlich ist.

Die AbbVie-Internetseite, die Sie angefordert haben, ist möglicherweise nicht für Ihre Bildschirmgröße optimiert.

Wollen Sie die Seite verlassen