Allgemeinmedizin

Wir sind auf der Suche nach Therapien gegen schwere Erkrankungen, für die es bisher keine optimalen Behandlungsmöglichkeiten gibt.

Frauengesundheit

Zurzeit erforschen wir neue Möglichkeiten, um Symptome zu behandeln, die im Zusammenhang mit Endometriose und Myomen der Gebärmutter stehen. Millionen Frauen auf der ganzen Welt sind von diesen Erkrankungen betroffen, sie können eine Reihe chronischer Beschwerden nach sich ziehen.

Endometriose

Endometriose ist eine schmerzhafte Uteruserkrankung, von der weltweit geschätzt 176 Millionen Frauen vor den Wechseljahren betroffen sind. Wir arbeiten daran, Patientinnen dabei zu unterstützen, der Endometriose und den mit ihr einhergehenden, häufig stark belastenden Schmerzen medizinisch entgegenzuwirken. Seit Februar 2016 führen wir dafür die bisher größten klinischen Studien für diese Erkrankung durch.

Gebärmuttermyome

Myome der Gebärmutter (auch Leiomyome genannt) sind gutartige Tumoren im Muskelgewebe der Gebärmutter. Myome kommen meist bei Frauen zwischen 30 und 40 Jahren vor und bringen eine Reihe schmerzhafter Symptome mit sich. Für Frauen, die aufgrund von Gebärmuttermyomen unter starken Regelblutungen leiden, gibt es nur eingeschränkte nicht-chirurgische Behandlungsmethoden. In mehreren klinischen Studien untersuchen wir die Wirksamkeit einer neuen Therapie, um diese Symptome kontrollieren zu können.

Mukoviszidose

Mukoviszidose (auch zystische Fibrose genannt) ist eine seltene, lebensbedrohliche, genetische Erkrankung, von der etwa zwischen 70.000 und 100.000 Menschen weltweit betroffen sind. Patienten, die mit dieser Erkrankung leben, haben eine erheblich eingeschränkte Lebensqualität. In den USA und UK liegt die durchschnittliche Lebenserwartung bei 35 bis 40 Jahren. In Ländern wie El Salvador, Indien und Bulgarien sinkt die Lebenserwartung auf unter 15 Jahre. Mukoviszidose ist aktuell nicht heilbar. Derzeit werden Prüfpräparate in frühen klinischen Phasen für eine Dreifachkombinationstherapie untersucht.

Diabetische Nephropathie

Die diabetische Nephropathie wird häufig durch Diabetes verursacht und ist die häufigste Ursache für eine chronische Nierenerkrankungen in den Entwicklungsländern. Aktuell führen wir eine klinische Studie durch, mittels derer wir die Auswirkungen eines Wirkstoffs auf das Fortschreiten der Erkrankung bei Patienten mit einer chronischen Nierenerkrankung der Stadien 2-4 und Typ 2-Diabetes testen.