Biologische Therapien

Biologika werden biotechnologisch hergestellt und in lebenden Zellen produziert. Eine besondere Art sind die monoklonalen Antikörper.

Biologika (auch BioPharmazeutika oder engl. Biologics) werden biotechnologisch hergestellt und in lebenden Zellen produziert, was die Herstellung sehr aufwändig macht. Eine besondere Art von Biologika sind die sogenannten monoklonalen Antikörper. Bei Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Morbus Crohn oder Schuppenflechte greifen sie gezielt in die Entzündungsprozesse des Körpers ein.
Biologika unterscheiden sich von chemisch hergestellten Arzneimitteln schon allein durch ihre Größe. Während ein Arzneimittel wie Acetylsalicylsäure aus nur 21 Atomen besteht, bringt es ein monoklonaler Antikörper auf ca. 20.000 Atome.

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Mehr Informationen zur Verwendung von Biologika bei AbbVie gibt es auf den folgenden Seiten:

Genauso deutlich wie in der Größe zeigen sich die Unterschiede im Herstellungsprozess. Statt einer chemischen Rezeptur arbeitet man hier mit einem lebenden System.
 

Anders als bei Generika handelt es sich bei Biosimilars nicht um identische Kopien des Referenzpräparats. Biosimilars sind dem Original ähnlich, aber nie mit ihm identisch. 


Um die Sicherheit der Patientinnen und Patienten zu gewährleisten und ihnen Zugang zu gut erforschten und wirksamen Therapien zu ermöglichen, sind transparente, wissenschaftlich fundierte Rahmenbedingungen für den qualitätsgesicherten Einsatz von Biologika  erforderlich.