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Anästhesie

Jedes Jahr werden in Deutschland rund vierzehn Millionen Operationen durchgeführt. Während kleinere Eingriffe mit einer lokalen Betäubung durchgeführt werden können, wird der Anästhesist bei größeren Operationen eher eine Allgemeinanästhesie (umgangssprachlich auch als „Vollnarkose“ bezeichnet) mit Ausschaltung des Bewusstseins empfehlen. Bei diesem Zustand werden durch kontrollierte Lähmung des zentralen Nervensystems Bewusstsein, Schmerzempfindung, Abwehrreflexe und Muskelspannung vorübergehend  „ausgeschaltet“.

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Die Allgemeinanästhesie  wird mit einem starken Schlafmittel – dem sogenannten Hypnotikum – eingeleitet (Einleitungsphase), das der Anästhesist in der Regel am Arm in die Vene spritzt.  Auch eine inhalative Einleitung mit einem Narkosegas ist möglich und wird insbesondere bei Kindern verwendet. Des Weiteren werden im Rahmen einer Narkose Analgetika und Muskelrelaxantien eingesetzt. Analgetika nehmen dem Patienten die Schmerzen und Relaxantien führen zu einer Muskelentspannung, die v. a. für eine künstliche Beatmung, aber auch für die Operation selbst wichtig ist.

 


Nach der Einleitungsphase „schläft“ der Patient in wenigen Augenblicken und merkt von der weiteren Narkoseführung sowie dem operativen Eingriff nichts mehr.
Es gibt zwei Möglichkeiten, die Narkose weiter fortzuführen:


•    Mit einem Inhalationsanästhetikum („Narkosegas“) und/oder
•    einem intravenös zugeführten Anästhetikum


Bei der Inhalationsnarkose werden die Narkosemedikamente über die Atemluft zugeführt. Die Mischung besteht meist aus Sauerstoff für die Atmung und einem gasförmigen (volatilen) Anästhetikum, das die Narkose erzeugt.
Bei der intravenösen Anästhesie  werden die Narkosemedikamente über eine Kanüle in die Vene verabreicht. Eine Narkose, die unter ausschließlicher Verwendung injizierbarer Anästhetika durchgeführt wird, wird als totale intravenöse Anästhesie (TIVA) bezeichnet.


Welche Methode angewendet wird, hängt vom Zustand des Patienten sowie Art und Dauer des Eingriffs ab. Der Anästhesist wählt nach Rücksprache mit seinem Patienten das für ihn am besten geeignete Narkoseverfahren.

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