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Infektionserkrankungen

Unser Immunsystem schützt uns vor Bakterien, Viren und anderen Krankheitserregern.  Infektionskrankheiten sind insbesondere dann gefährlich, wenn das Immunsystem geschwächt oder noch nicht vollständig entwickelt ist – wie z.B. bei Säuglingen und Kleinkindern.

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Eine Infektionskrankheit wird durch Krankheitserreger wie z. B. Bakterien, Viren oder Pilze hervorgerufen. Die meisten Infektionen verlaufen nahezu unbemerkt, weil die Erreger vom Immunsystem erkannt und unschädlich gemacht werden. Manchmal kommt es jedoch zu einer Erkrankung, die sich entweder schnell entwickeln kann (akute Infektion) oder sich langsam entwickelt und über einen langen Zeitraum bestehen bleibt.


Noch vor rund 100 Jahren waren Infektionskrankheiten die häufigste Todesursache. Durch Medikamente – Antibiotika gegen Bakterien und Virostatika gegen Viren – können die meisten Infektionen aber heute gut behandelt werden. Zudem gibt es gegen viele Erreger die Möglichkeit einer vorbeugenden Impfung


 

HIV-Infektion


Zu den heute noch nicht heilbaren Infektionen gehört HIV (Humanes Immundefizienz-Virus), das unbehandelt zu AIDS führen kann.


Bei der Behandlung von Menschen mit HIV (Humanes Immundefizienz-Virus) hat sich in den vergangenen Jahrzehnten und Jahren sehr viel bewegt – eine Infektion mit HIV ist eine chronische Erkrankung, die mittlerweile gut behandelt und deren Fortschreiten aufgehalten werden kann, die aber nicht komplett heilbar ist.


Wer sich mit HIV ansteckt, kann unbehandelt eine dramatische Schwächung des körpereigenen Immunsystems erleiden. Der Organismus wird zunehmend wehrlos gegenüber Krankheitserregern oder Krebszellen, die er sonst problemlos bekämpfen könnte. Im Endstadium der HIV-Infektion können die betroffenen Menschen das Krankheitsbild AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome) entwickeln und an Infektionen oder Tumoren versterben.


Weltweit leben rund 37 Millionen HIV-positive Menschen, in Deutschland sind ca. 84.700 Menschen infiziert; im Jahr 2015 kamen ca. 3.200 hinzu. Besonders viele Menschen sind im südlichen Afrika (Sub-Sahara) betroffen, aber auch aus Osteuropa und Asien werden steigende Zahlen berichtet.


Seit dem medizinischen Durchbruch 1996 wurde die Behandlung von HIV und AIDS stetig weiterentwickelt. Mittlerweile stehen rund 30 Medikamente mit mehr als 20 verschiedenen Substanzen zur Behandlung der HIV-Infektion zur Verfügung. HIV-Medikamente verhindern die Vermehrung der HI-Viren im Blut – heute sogar so weit, dass bei erfolgreicher Therapie die Viruslast unter der Nachweisgrenze liegt.  Das Immunsystem kann somit ungehindert arbeiten und aus eigener Kraft Krankheitserreger bekämpfen. Da es sich bei der HIV-Infektion um eine chronische Erkrankung handelt, sollten die Medikamente lebenslang eingenommen werden. Eine Heilung oder Impfung ist bislang noch nicht möglich.


 

RS-VIrusinfektion


Für Patienten mit einem geschwächten Immunsystem können auch ansonsten harmlose Infektionen schwerwiegende Folgen haben. Ein Beispiel sind frühgeborene Kinder, für die eine Infektion mit dem RS-Virus (Respiratorisches Synzytial-Virus) lebensbedrohlich werden kann.


Jedes Jahr stecken sich weltweit Millionen Babys mit einem speziellen Atemwegserreger an: dem RS-Virus. Besonders gefährdet sind vor allem Frühgeborene.


Eine RS-Virusinfektion (RS-Virus = Respiratorisches Synzytial-Virus) ist bei Säuglingen und Kleinkindern die häufigste Ursache von Atemwegserkrankungen. Eine Infektion äußert sich bei älteren Kindern und gesunden Erwachsenen meistens durch eine normale Erkältung mit leichtem Schnupfen und geringem Fieber.


Bei Säuglingen und Kleinkindern kann das RS-Virus jedoch Ursache von schweren Erkrankungen der Atemwege sein. Wenn das RS-Virus aus dem Nasen- oder Rachenraum (obere Atemwege) in die Bronchien oder in die Lunge (untere Atemwege) gelangt und dort eine Lungenentzündung hervorruft, sind oft ein Klinikaufenthalt oder sogar eine intensivmedizinische Betreuung notwendig.


Ungefähr zwei Drittel aller Babys infizieren sich mit dem Virus im ersten Lebensjahr und mit zwei Jahren hat fast jedes Kind schon eine solche Infektion durchgemacht. Neben Kindern mit Lungenerkrankungen oder angeborenen Herzfehlern, sind insbesondere auch frühgeborene Babys gefährdet, eine schwere RS-Virusinfektion zu entwickeln. Ihre Lunge und ihr Abwehrsystem sind noch nicht vollständig ausgebildet. Von einer Frühgeburt spricht man bei einer Entbindung vor Vollendung der 37. Schwangerschaftswoche.


Bei einer akuten Infektion mit dem RS-Virus gibt es bis heute keine Therapie, die die Ursache der Erkrankung bekämpft. Es besteht nur die Möglichkeit, die Symptome zu behandeln. Um besonders gefährdete Kinder vor dem RS-Virus zu schützen, kann neben Vorsichtsmaßnahmen (wie z. B. gründlichem Händewaschen) auch die Prophylaxe mit einem Antikörper gegen das RS-Virus das kindliche Immunsystem unterstützen.


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