Hier erfährst du, wie wir arbeiten, um die Erfolge von morgen zu ermöglichen.
Unsere Arbeit beginnt mit einem tiefgreifenden Verständnis für die biologischen Prozesse, die hinter einer Erkrankung stecken. Dank des Zugangs zu Patient*innen und genomischen Daten gewinnen wir neue Erkenntnisse über Erkrankungen beim Menschen. Sobald wir das richtige Ziel identifiziert haben, das in engem Zusammenhang mit einer Erkrankung beim Menschen steht, wählen wir die passenden Instrumente aus unserem R&D-Werkzeugkasten, der eine Kombination aus traditionellen und neuartigen Therapiemodalitäten beinhaltet, um die beste Substanz für das jeweilige Ziel zu entwickeln.
Unsere Palette an Therapiemodalitäten wächst kontinuierlich und analog zu den Fortschritten bei Innovation und Fachwissen. Wir investieren in bahnbrechende Plattformtechnologien, KI/ML-Anwendungen und Fortschritte bei der Arzneimittelverabreichung, um Patient*innen bessere Arzneimittel schneller zur Verfügung stellen zu können.
Die Umsetzung einer Entdeckung in ein Arzneimittel ist ein langwieriger Prozess des Ausprobierens und Reflektierens, der viele Jahre in Anspruch nehmen kann. Aber die Neugier nach dem Unbekannten und der Wissensdurst begeistern uns und treiben uns an.
Antikörper sind die natürliche Abwehr unseres Immunsystems gegen Erkrankungen. Monoklonale Antikörper sind ähnliche Proteine, die im Labor hergestellt werden und selektiv an ein bestimmtes krankheitsverursachendes Protein binden. Sie stammen von einem einzelnen Klon ab, der identische Kopien des gleichen Antikörpers in großen Mengen produzieren kann.
Wir verfügen über umfangreiche Erfahrung bei der Erforschung und Entwicklung monoklonaler Antikörper und gewinnen dank dieser Expertise neue Erkenntnisse für die Behandlung bei einer Vielzahl von Therapiegebieten, darunter Immunologie, Onkologie und Neurologie.
Multispezifische Antikörper werden im Labor hergestellt und sind in der Lage, an mehrere Ziele oder Merkmale gleichzeitig zu binden. Die Tatsache, dass sie an mehrere Ziele binden können, unterscheidet sie von monoklonalen Antikörpern und ermöglicht es, Krankheiten auf einer neuen Art und Weise zu begegnen.
Die Wirksamkeit von bispezifischen Antikörpern der ersten Generation wurde bei bestimmten Blutkrebserkrankungen nachgewiesen, ihre Wirkung auf solide Tumore war jedoch begrenzt. Wir sehen bei bispezifischen Antikörpern ein großes Potenzial und untersuchen derzeit eine Plattform für bispezifische T-Zell-Antikörper, um hämatologische Erkrankungen und solide Tumore zu behandeln.
Antikörper-Wirkstoff-Konjugate (ADCs) sind so konzipiert, dass sie einen Wirkstoff durch das gezielte Ansteuern eines Antikörpers direkt dort im Körper freisetzen, wo er gebraucht wird. Sie bestehen aus monoklonalen Antikörpern, die mit einem niedermolekularen Arzneimittel kombiniert werden. In der Krebstherapie werden sie eingesetzt, um Tumorzellen selektiv zu eliminieren.
Wir untersuchen derzeit aktiv den Einsatz von ADCs in der Immunologie. Hierfür entwickeln wir eine neuartige ADC-Plattform für immunvermittelte Erkrankungen und erweitern den Anwendungsbereich dieser Technologie auch im Bereich der Onkologie mit der Erforschung von ADCs der nächsten Generation.
Degradome sind Moleküle, die gezielt Proteine abbauen. Wir entwickeln Degradome, die das natürliche System des körpereigenen Proteinabbaus nutzen, um die Eliminierung krankheitsverursachender Proteine zu unterstützen.
Bei AbbVie erforschen wir zudem, wie man Degradome für Ziele einsetzen kann, die in Bereichen wie der Onkologie, Immunologie und Neurologie bislang als nicht pharmazeutisch adressierbar gelten.
In der Gentherapie werden virale Vektoren genutzt, um genetisches Material zum kranken Gewebe zu transportieren, das dort ein fehlerhaftes Gen korrigieren oder durch ein funktionelles Gen ersetzen oder therapeutische Proteine direkt im erkrankten Gewebe der Patient*innen produzieren kann.
Wir arbeiten daran, Gentherapien der nächsten Generation für Patient*innen mit entsprechendem medizinischen Bedarf zu entwickeln, für deren Erkrankungen dieser Ansatz vielversprechend sein kann. In der Augenheilkunde nutzen wir die Gentherapie, um die Behandlung von Netzhauterkrankungen wie feuchter AMD zu verbessern, die derzeit mit häufigen Injektionen in die Augen der Patient*innen verbunden ist.
In der Zelltherapie werden lebende, genetisch veränderte Immunzellen eingesetzt, um Erkrankungen zu behandeln. Die Zellen werden den Patient*innen intravenös zugeführt und können entweder von den Patient*innen selbst (autologe Zellen) oder von Spender*innen (allogene Zellen) stammen. Ein Ziel ist es, diese Zellen zukünftig aus induzierten pluripotenten Stammzellen (iPSC) zu gewinnen.
Ein Beispiel für diesen Ansatz ist eine Therapie mit chimären Antigenrezeptor-T-Zellen (CAR-T). Bei der CAR-T-Therapie werden T-Zellen (ein Immunzellentyp) von Patient*innen oder Spender*innen so verändert, dass sie an Moleküle auf der Oberfläche von Krebszellen binden, um diese zu eliminieren. Neue Forschungsansätze untersuchen, ob T-Zellen auch in situ optimiert werden könnten. Darüber hinaus rücken neue Immunzellpopulationen, wie beispielsweise natürliche Killerzellen und Makrophagen, in den Fokus.
Wir investieren in neue Technologien für die Genomeditierung und die Präzisionsmedizin, um autologe und allogene CAR-T-Therapien der nächsten Generation zur Behandlung von soliden Tumoren und hämatologischen Erkrankungen zu entwickeln.
Niedermolekulare Verbindungen sind traditionelle Arzneimittel. Ihr Aufbau ist relativ simpel und sie können chemisch synthetisiert werden. Da sie sehr klein sind, können sie oft oral verabreicht werden und gelangen leicht in die Zellen. Sobald sie sich in den Zellen befinden, können sie mit Zielmolekülen wie Enzymen und Proteinen interagieren, um biologische Prozesse zur Behandlung von Erkrankungen zu steuern.
Aufbauend auf unserer tiefgreifenden Erfahrung im Bereich der niedermolekularen Chemie nutzen wir neue Denkmuster und Herangehensweisen, die einen größeren Unterschied bei der Behandlung von Erkrankungen möglich machen können. Wir entwickeln neuartige niedermolekulare Therapien in allen Therapiegebieten.
DE-ABBV-240786
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